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Wie lässt sich Ihr Baby auch von Papa ins Bett bringen?

Viele Mütter empfinden es als Ehrensache, dass sie ihr neugeborenes Baby selbst ins Bett bringen. Aber irgendwann kommt der Tag, an dem Sie als Mutter auch einmal abends aus dem Haus sein möchten oder sogar müssen und wie soll Ihr Baby dann schlafen? Mit diesen Tipps kann Ihr Baby auch dann schlafen, wenn Sie einmal nicht greifbar sind.

Frühzeitige Gewöhnung

Ab dem 4. Lebensmonat wird Ihr Baby ein Abendritual lieben. Es hilft ihm dabei, sicher in den Schlaf zu finden. Dabei kommt es sogar auf die richtige Reihenfolge an. Investieren Sie ruhig einmal die Zeit und schreiben sich das Abendritual auf und halten Sie es penibel ein. Sie werden feststellen, wie einfach Ihr Baby dann einschläft. In diesem Abendritual sollte auch der Papa verankert sein. Sie als Mama können das Baby stillen und es dann zum Einschlafen dem Papa übergeben.

Feste Papa-Zeiten

Untersuchungen konnten zeigen, dass Kinder von einer festen Beziehung zu ihrem Vater stark profitieren. Denn sie lernen, dass es eben nicht nur die Mama und die weibliche Sichtweise auf das Leben gibt. Neben den beliebten Familienzeiten, die Sie alle gemeinsam verbringen, sollte Ihr Baby es von Anfang an auch kennen, exklusive Papazeiten zu haben. Wenn es von klein auf solche Phasen kennt, wird es sie nicht einfach nur akzeptieren, sondern sogar lieben. Solche Exklusivzeiten festigen auch die Bindung zum Papa und sie entlasten die Mutter ganz besonders.

Nicht verfügbar sein

Es erscheint geradezu paradox, aber wenn Sie als Mama einmal einfach nicht verfügbar sind, also körperlich abwesend, wird Ihr Baby ganz sicher nicht aus Protest warten, bis Sie wieder da sind. Es wird dann auch mit dem Papa wunderbar schlafen. Sie als Mutter sollten allerdings darauf verzichten, Ihren Partner bei der Einschlafbegleitung zu „begleiten“, also ihn zu überwachen. Verlassen Sie schon vorher den Raum und seien Sie wirklich abwesend. Wichtig ist es natürlich auch, dass Ihr Baby bereits an den Umgang mit dem Vater gewöhnt ist. Denn wer lässt sich schon gerne von einem Fremden ins Bett bringen?

Gelassen bleiben

Es ist ganz normal, dass Ihr Baby phasenweise eher mal den Papa oder die Mama bevorzugt. Bleiben Sie gerade dann gelassen, kann sich das auch schnell wieder ändern. Sie sollten das also nicht als Wertung Ihrer gesamten Person einschätzen. Ihr Baby hasst Sie nicht. Es bevorzugt einfach derzeit den einen oder den anderen Elternteil.

Entwickeln Sie Vertrauen

Tatsächlich klappt die Einschlafbegleitung am besten bei den Papas, bei denen die Mama loslässt. Sie vernachlässigen Ihr Baby nicht, wenn Sie es bei seinem Vater lassen und selbst etwas anderes tun.

Vertrauen Sie Ihrem Partner. Denn er hat kein Interesse daran, Ihrem Baby zu schaden. Lassen Sie ihm wirklich freie Hand. Er muss nicht Ihre Einschlafbegleitung 1:1 nachbilden. Meistens verhält sich Ihr Baby mit dem Papa ohnehin ganz anders als mit Ihnen und das ist absolut in Ordnung. Lassen Sie Ihrem Partner und Ihrem Baby auch die Zeit, sich an diese Situation zu gewöhnen und erst mit der Zeit eigene Rituale zu entwickeln. Was bei Ihnen klappt, muss beim Papa nicht zwangsläufig stattfinden und andersrum.

Bleiben Sie am Ball

Viele Mütter haben einen inneren Drang, sofort einzugreifen, sobald das Baby weint. Das ist aber leider völlig kontraproduktiv. Denn was lernt Ihr Baby dann? Es muss nur ein Schippchen ziehen und schon bleibt alles beim Alten. Vertrauen Sie darauf, dass es in Sicherheit ist und geben Sie dem Papa die Möglichkeit, das Baby zu beruhigen. Sollte sich Ihr Baby wider Erwarten in Rage schreien und gar nicht zu beruhigen sein, können Sie übernehmen und es einfach wieder versuchen, sobald es ruhig ist.

Die richtige Zeit

Eine gute Einschlafbegleitung gelingt dann am besten, wenn Ihr Baby wirklich müde ist. Sie sollten also vermeiden, ein putzmunteres Baby an eine Einschlafbegleitung mit Papa gewöhnen zu wollen. Auch ein völlig übermüdetes Baby wird nur schwer etwas Neues akzeptieren. Überprüfen Sie den jeweils aktuellen Schlafbedarf und die nötigen Wachzeiten.

Ruhe bewahren

Auch als Papa können Sie viel für das Gelingen der eigenen Einschlafbegleitung tun: Verlassen Sie sich innerlich auf Ihren eigenen Instinkt. Sie haben eine Bindung zu Ihrem Kind aufgebaut und von dieser können Sie jetzt profitieren. Geben Sie sich selbst und Ihrem Kind die Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Sie sollten es auch vermeiden, Ihrem Baby das Gefühl zu geben „Das klappt ja einfach total schlecht.“ Oft entscheiden schon Ihre eigenen Gedanken über Erfolg oder Misserfolg. Gehen Sie selbst davon aus, dass alles gut wird, wird das in der Regel auch passieren. Überlegen Sie sich ein paar Tricks, mit denen Sie Ihr Kind in den Schlaf bringen können und wenden Sie diese an, falls alle Stricke reißen.

Mama-Akku füllen

Wenn Sie vorhaben, dass Ihr Baby abends mit dem Papa einschläft, sollten Sie es nicht schon am Tag an Ihre Abwesenheit gewöhnen. Im Gegenteil: Füllen Sie seinen Mama-Akku auf, so dass die Trennung am Abend gut gelingt. Tragen Sie es am Tag viel und / oder kuscheln Sie am späten Nachmittag mit Ihrem Baby. Dann weiß es, dass Sie immer für es da sind und kann abends auch Papa gut akzeptieren.

Mentale Bereitschaft entwickeln

Sätze à la „Toll, wie der Papa das macht“ sind kontraproduktiv. Sie als Mutter können Ihrem Partner vertrauen. Bereiten Sie vor allen Dingen sich selbst darauf vor, dass zumindest hin und wieder nicht Sie zuständig sind, Ihr Baby ins Bett zu bringen. Befreien Sie sich von inneren Verpflichtungen und ganz wichtig: Haben Sie in dieser Zeit wirklich selbst etwas vor. Sie müssen nicht immer direkt aus dem Haus gehen. Aber wenn Sie wie ein Schießhund in der Küche sitzen und nur allzu bereit sind, beim ersten Quieken direkt ins Schlafzimmer zu stürmen, um doch wieder zu übernehmen, dann haben Sie keine Lebensqualität durch die neue Aufgabenteilung gewonnen. Lesen Sie, sehen Sie fern oder erledigen Sie Schreibzeug, das Sie nicht schaffen, während Sie sich um Ihr Baby kümmern.

Einschlafbegleitung von Papa auch im Familienbett

Vielleicht haben Sie den Eindruck, Sie als Vater sind gerade beim Familienbett überflüssig. Denn in der Nacht liegt Ihr Baby neben der Mama, weil es noch gestillt wird. Aber keine Sorge: Das Einschlafen und das nächtliche Schlafen mit Stillen sind voneinander unabhängige Vorgänge. Sie können Ihr Baby ja zum Schlafen bringen und an der Seite der Mutter schlafen lassen. Sie stehen dann wieder auf und wenn Sie später ebenfalls ins Bett gehen, kann sich die Mutter wieder neben das Baby legen.

Kommentare ignorieren

Je nachdem, wie Ihr Umfeld beschaffen ist, könnte es auch sein, dass Kommentare auftauchen, die Ihr Selbstbewusstsein ins Wanken bringen könnten. Das betrifft sowohl die Mutter als auch den Vater. Von einer verweichlichten Männlichkeit einerseits und einer übermäßig emanzipierten Mutter andererseits könnte da die Rede sein. Lassen Sie solche Dinge einfach an sich abprallen. Sie sind nicht verpflichtet, darauf einzugehen. Denn Tatsache ist: Die Schlafsituation als Familie ist eine Entscheidung, die Sie als Eltern treffen. Da hat niemand hineinzureden und das gilt für den gesamten Umgang mit Ihrem Kind.

Genauso wie es heute üblich ist, dass Männer mit einem Kinderwagen oder sogar einer Babytrage unterwegs sind, kann auch der Papa das Baby ins Bett bringen, wenn Sie es so besprochen haben.

Falls Sie übermäßige Kommentare befürchten, vermeiden Sie es einfach, das Thema Einschlafen, Einschlafbegleitung und Familienbett ständig zu thematisieren.

Wer schläft, hat Recht

Lassen Sie es zu einer ganz normalen Situation werden, dass mal der eine und mal der andere Elternteil das Baby zum Schlafen bringt. Der Erfolg wird Ihnen Recht geben. Und wenn erst einmal alle friedlich in den Schlaf gefunden haben, ist es ja letzten Endes auch egal, ob Mama oder Papa das Baby in den Schlaf begleitet haben.

Sorgen Sie für eine gute Schlafsituation

Das Einschlafen ist der eine Teil der Gleichung. Der andere Teil ist der Schlaf in der Nacht. Und der gelingt, so konnten es diverse Untersuchungen inzwischen zeigen, besonders gut im Familienbett.

Wir haben seit über 20 Jahren Erfahrung im Möbelbau und leben und lieben das Thema Familienbetten. Babys schlafen hier sicher und Kinder entwickeln sich mit einer besonderen Bindung zu beiden Elternteilen.

Viele Eltern schlafen insgesamt beruhigter, weil sie wissen, dass sie jederzeit reagieren können, falls etwas mit dem Nachwuchs sein sollte. Gerade in der Stillphase wird die Mutter viel mehr Schlaf bekommen, wenn Sie alle im Familienbett schlafen.

Auch Ihr Baby wird deutlich seltener wirklich wach werden, wenn es direkt bei Ihnen schlafen darf. Schließlich gehört es zu den natürlichen Instinkten von Babys, ihre Bezugspersonen in der Nähe wissen zu wollen. Nachts überprüfen Babys automatisch regelmäßig, ob noch alles in Ordnung ist. Wenn Sie als seine Eltern dann in seiner Nähe sind, wird das Ergebnis schnell „Alles okay“ lauten und Ihr Baby kann ganz einfach weiterschlafen.

Wir bieten Ihnen Familienbetten in den unterschiedlichsten Maßen, Ausführungen und Ausstattungsvarianten an. Stöben Sie einfach auf unserer Seite (verlinken) und lassen sich inspirieren. Wenn Sie Fragen zu unseren Modellen, den Ausstattungen und der Lieferung haben, zögern Sie bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren (verlinken). Gerne beraten wir Sie auch mit unserer umfangreichen Erfahrung, damit Sie als Familie am Ende alle wunderbar schlafen können.

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