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Warum schläft mein Kind im Elternbett besser?

Manchmal ist es ja geradezu schade, dass Babys nicht sprechend auf die Welt kommen. Denn dann könnten wir sie ganz einfach fragen, wo sie am liebsten schlafen möchten. Die Antwort der Babys – übrigens auch vieler größerer Kinder – wäre mit Sicherheit „Bei Mama oder Papa.“ Das sind die wichtigsten Bezugspersonen und diese Nähe kennen sie aus Mamas Bauch noch allzu gut.

Hinzu kommt ein sehr praktischer Faktor. Denn wer einmal (oder auch öfter) jede Nacht aufgestanden ist und ins Kinderzimmer tappen musste, um das Baby zu stillen oder ihm seine Flasche zu geben, der weiß, wie müde man am nächsten Tag sein kann. Ganz anders läuft das, wenn das Baby direkt bei einem selbst schläft. Aus diesem Grund schlafen Babys auch eher bei Mama als bei Papa. Am besten ein Stillshirt anziehen, das das nächtliche Stillen noch leichter macht. Mit etwas Übung müssen Sie dann gar nicht die ganze Zeit wach sein, sondern können relativ direkt weiterdämmern und schnell wieder einschlafen. Das Baby wird nicht richtig wach, sondern dockt sich an, stillt und schläft auch schon wieder. Die Mutter schläft in der Regel auch tiefer, weil sie sich sicher ist, dass sie ihr Baby nicht überhören wird, weil sie von den vielfältigen Herausforderungen des Tages übermüdet ist.

Untersuchungen haben nicht nur einmal gezeigt, dass die Netto-Schlafmenge im Familienbett für alle Beteiligten höher ist.

Die verschiedenen Begrifflichkeiten

Nicht nur die Schlafsituation an sich wird heiß diskutiert. Nicht einmal die sprachliche Regelung ist einheitlich. Streng genommen bedeutet Co-Sleeping, dass alle in einem Raum schlafen. Das Familienbett oder Bedsharing hingegen bedeutet, dass alle in einem Bett schlafen. So oder so: Experten sind sich zumindest einig, dass das Baby und idealerweise auch ein kleines Kind in der Nähe der Eltern am besten schläft.

Wie machen es die anderen?

Haben Sie sich mal in den sozialen Netzwerken umgesehen? Wenn Sie hier in die „falschen“ Kreise geraten, könnten Sie den Eindruck haben, dass eigentlich alle (außer Ihr eigenes) Babys ab Tag 1 friedlich im eigenen Bettchen durchschlafen. Offenbar haben Sie also den einzigen kleinen Quälgeist erwischt.

Ist das wirklich so?

Die gute Nachricht zuerst: Nein, das ist nicht so. Vielmehr haben Kinderärzte und Psychologen weltweit über Jahre hinweg Studien angestellt und sie sind sich einig: Die meisten Babys schlafen bei ihren Eltern und das mindestens zeitweise, oft sogar dauerhaft.

Die Wissenschaft kann uns darüber hinaus beruhigen: Zuneigung ist nicht gleichzusetzen mit dem gefürchteten Verwöhnen.

Aber warum machen wir uns mit der Schlafsituation eigentlich so sehr von anderen abhängig? Wenn wir selbst das instinktive Gefühl haben, wir tun das Richtige, wenn wir unser Baby nachts zu uns holen, sollten wir das einfach tun.

Tatsächlich ist es heutzutage in den meisten Kulturen der Welt gang und gäbe, dass Babys und oft auch noch kleine Kinder direkt bei ihren Eltern schlafen. Das gilt übrigens nicht nur für Naturvölker in Afrika, sondern durchaus auch für die meisten asiatischen, südamerikanischen und südeuropäischen Länder. Selbst in den USA finden sich bei annähernd 70% der Mütter mehrmals pro Woche die Kinder im Elternbett wieder.

Sie sehen: Das Familienbett ist eher die Regel als die Ausnahme, auch wenn viele Influencer und aktive Netzwerker das gerne anders verbreiten würden.

Die Vorteile des Familienbetts

Nicht nur unsere nichtsprechenden Babys würden uns die vielfältigen Vorteile des Familienbetts erzählen, wenn wir sie fragen könnten oder würden. Selbst die WHO (Weltgesundheitsorganisation) konnte inzwischen bestätigen, dass unter Einhaltung gewisser Sicherheitsregeln (keine Medikamente, kein Alkohol, keine Drogen, für Sicherheit vor dem Rausfallen sorgen) das Risiko des gefürchteten plötzlichen Kindstods im Familienbett sogar reduziert ist.

Aber warum schläft Ihr Kind nun besser direkt bei Ihnen?

  • verbesserter Schlafrhythmus: Ihr Kind fühlt sich geborgen und es passt seinen Schlafrhythmus an Ihren an. Instinktiv fühlt es sich Ihnen verbundener. Die Gefahr, dass Ihr Baby in die gefährliche Tiefschlafphase fällt, in der der plötzliche Kindstod wahrscheinlicher ist, nimmt massiv ab.
  • bessere Atmung: Der vertraute Geruch von Ihnen als Eltern fördert die Atmung Ihres Babys. Damit bleiben auch die gefürchteten Atemaussetzer aus. Die Befürchtung mancher Eltern, wenn sie ausatmen und das Baby diese Luft einatmet, damit also eine Rückatmung einsetze, ist demnach unbegründet.
  • weniger Bauchlage: Die Bauchlage ist tatsächlich gefährlicher für Babys als die Rückenlage. Wenn Ihr Baby direkt bei Ihnen schläft, wird es eher auf der Seite, mit dem Gesicht Ihnen zugewandt schlafen. Nicht nur, dass es dadurch Ihren Duft in der Nase hat (siehe voriger Punkt) – es liegt auch nicht auf dem Bauch und ist daher sicherer.
  • mehr Stillen: Gestillte Babys sind einer Untersuchung der WHO zufolge um 50% weniger gefährdet, dem SIDS Risiko (Sudden Infant Death Syndrome = plötzlicher Kindstod) ausgesetzt zu sein. Je mehr Kinder gestillt werden, desto geringer das Risiko.
  • mehr Schutz: Als Mutter haben Sie, wenn Sie Ihr Kind direkt bei sich liegen haben, immer den Sensor bei Ihrem Baby. Kurze Atemstillstände werden durch unbewusst Berührungen abgebrochen. Wir schützen unsere Babys vor Überhitzung und falls Ihr Baby krank sein sollte (Krupp, Fieber, Erbrechen), sind Sie auch direkt da und werden reagieren.
  • ältere Kinder: Ab dem Alter von 1 Jahr sinkt das Risiko des plötzlichen Kindstods auf nahezu null. Ab diesem Zeitpunkt ist es also für Ihr Kind garantiert sicher, bei Ihnen zu schlafen.

Ältere Kinder und das Familienbett

Die Tendenz von Kindern ab dem ersten Lebensjahr, bei ihren Eltern schlafen zu wollen, lässt sich mit seiner eigenen Entwicklung begründen. Denn tagsüber ist es jetzt nicht mehr so nahe bei Ihnen. Gerade Kinder, die als Baby viel getragen werden wollten und jetzt vermehrt laufen (wollen), fühlen sich von ihren Eltern getrennt. Diesen Zustand möchten sie aber nicht erleben. Sie wollen weiterhin die Nähe ihrer Eltern spüren. Was sie tagsüber nicht haben wollen oder können, holen sie sich gerne in der Nacht.

Und wie können Sie das auf Dauer lösen? Hier spielt der Faktor Zeit eine wesentliche Rolle. Mal ehrlich: Kein Kind möchte im Teenageralter bei seinen Eltern im Bett schlafen. Müssen Sie also die ersten 10 bis 12 Jahre Ihr Kind bei sich im Bett haben? Definitiv nicht. Aber wer sein Kind immer wieder ins eigene Bett, am besten sogar ins eigene Zimmer drängt, macht damit das Elternbett nur umso interessanter. Denken Sie an das Beispiel mit den Süßigkeiten. Wenn Sie Ihrem Kind (kontrolliert) Süßigkeiten geben, wird es diese als etwas Normales betrachten. Kinder, die hin und wieder Fast Food bekommen, akzeptieren auch normale Speisen eher. Verbieten Sie Ihrem Kind Fast Food und Süßigkeiten kategorisch, verleihen Sie genau diesen Lebensmitteln allein dadurch eine geradezu magische Anziehungskraft.

Genauso ist es auch mit dem Schlafen. Wenn Sie wieder und wieder gebetsmühlenartig predigen, Ihr Kind soll doch bitte im eigenen Zimmer schlafen, dann machen Sie damit Ihr eigenes Bett nur umso anziehender.

Und ganz ehrlich: Was genau spricht dagegen, Ihr Kind nachts bei sich zu haben?

Wenn es das Platzproblem ist und Sie das Gefühl haben, nicht gut zu schlafen, sollten Sie über ein tatsächliches Familienbett nachdenken. Gerne beraten wir Sie mit über 20 Jahren Erfahrung im Bau von Familienbetten.

Welche weiteren Möglichkeiten haben Sie?

Irgendwann haben Sie als Familie vielleicht beschlossen, dass Sie Ihr Kind Schritt für Schritt ans eigene Bett gewöhnen möchten. Dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten, das zu tun, ohne einen Bruch in die Beziehung zu bringen:

  1. das eigene Zimmer ansprechend gestalten: Ihr Mädchen wünscht sich ein Prinzessinnenbett oder Ihr Junge eine Piratenhöhle? Das können Sie ganz sicher gestalten. Vermeiden Sie große Kissen und überdimensionale Kuscheltiere. Für Kinderbetten gibt es tolle Zelte, die Ihr Kind nicht in Gefahr bringen und eine gemütliche Atmosphäre gestalten.
  2. ausreichend Licht: Manche Kinder schlafen am besten im Dunklen. Andere brauchen ein kleines Licht, falls sie nachts erwachen. Dann können Sie ein kleines Nachtlicht im Zimmer installieren. Schon wird Ihr Kind nachts keine große Angst bekommen.
  3. der richtige Zeitpunkt: Manche Eltern wollen das größere Kind ins eigene Zimmer verbannen, sobald sich weiterer Nachwuchs ankündigt. Dann könnten Sie aber auch direkt ein Gespräch über Eifersucht führen. Denn wenn ihr Kind das Gefühl hat, ersetzt zu werden, wirkt Ihr Elternbett wie ein Magnet auf das Kind. Auch das Betonen der Tatsache, wie groß das Kind schon ist, macht es nicht besser. Instinktiv weiß Ihr Kind, dass es nur Platz für ein anderes Kind machen soll und das nimmt kein Kind besonders gut auf.
  4. Zeit lassen: Wie gesagt – wenn Sie zu sehr drängen, wird Ihr Kind nur mehr bei Ihnen schlafen wollen. Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Genauso wenig, wie Sie Ihr Kind tatsächlich großziehen können, können Sie es unabhängig erziehen. Manche Kinder brauchen mehr, andere weniger Zeit direkt bei den Eltern. Wenn Sie Ihrem Kind das Gefühl geben, es ist in Ordnung, wie es eben ist, fördern Sie damit sein Selbstbewusstsein. Selbstbewusste Kinder entwickeln eher einen Drang zur Selbstständigkeit. Denn wenn Ihr Kind weiß, dass es im Bedarfsfall jederzeit zu Ihnen zurückkann, wird es das eigene Zimmer und das eigene Bett auch eher akzeptieren.

Achten Sie auf das richtige Bett

Ein gutes Familienbett ist die Grundlage einer sicheren Entscheidung für das Familienbett. Gerne beraten wir Sie, wenn es um die Wahl des Modells und möglicher Ausstattungsfeatures wie dem beliebten Rausfallschutz geht. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt auf.

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