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Co Sleeping im Familienbett – so gelingt es

Co Sleeping und die Entwicklung Ihres Kindes
Co Sleeping und die Entwicklung Ihres Kindes

Das Wort Co Sleeping ist heutzutage in aller Munde. Dieser neudeutsche Ausdruck bedeutet, dass Kinder im Familienbett schlafen, also die ganze Familie in einem Bett schläft. Immer wieder hört man allerdings in der Diskussion von Kritikern, dass das Risiko des plötzlichen Kindstods bei einem Kind im Familienbett deutlich erhöht ist. Wie Co Sleeping gelingen kann und das unter Umständen sogar mit mehreren Kindern, darum soll es in diesem Artikel gehen.

Liebe, Wärme, Geborgenheit – warum Co-Sleeping so wichtig für Kinder ist

Viele Vorteile beim Familienbett
Viele Vorteile beim Familienbett

In vielen Naturvölkern ist Co Sleeping an der Tagesordnung. Hier gibt es ein Elternbett und nicht nur Babys, sondern auch größere Kinder schlafen bei ihren Eltern. Aber nicht nur bei Naturvölkern, auch in der westlichen Welt ist es in vielen Kulturen üblich, dass Kinder bei Mama und Papa schlafen. Im Gegenteil: Kinder sind von Natur aus auf Co Sleeping angelegt. Viele können gar nicht alleine einschlafen.

Betrachten wir das Ganze aus evolutionstechnischer Sicht, müsste Co Sleeping eigentlich der natürliche Zustand des Menschen sein. Denn der Körperkontakt beruhigt Kinder. Wer also im Bett der Eltern schläft, holt sich damit die Nähe zu seinen Bezugspersonen. Das Kind wird leichter schlafen als im eigenen Bett. Und gerade Mutter und Kind werden ihren Rhythmus während des Co Sleepings aneinander anpassen. Auch Trotzanfälle am Tag werden unter Umständen weniger, denn die Kinder holen sich die Nähe der Eltern in der Nacht und müssen sie nicht tagsüber durch entsprechende „Aktionen“ einfordern. Co Sleeping ist also nicht im Bereich der Trends anzusiedeln, sondern eine Praxis, die von Experten sogar mit Recht befürwortet wird.

Wenn man nun also Kinder beobachtet, die alleine in ihr Bett gelegt werden, vielleicht sogar im eigenen Zimmer, wird man feststellen, dass diese relativ schwierig einschlafen. Gerade Babys schreien sich regelrecht in den Schlaf. Wenn sie dann einschlafen, liegt es nicht daran, dass sie sich beruhigt haben, sondern dass sie aufgegeben haben. Schläft das Kind aber mit der Familie im Elternbett, ist zu beobachten, dass die Nähe der Eltern dafür sorgt, dass das Baby und später auch das Kind deutlich entspannter schläft.

Familienbettkinder sind keinesfalls verwöhnt

Oft sind kritische Stimmen zu hören, man würde seine Kinder verwöhnen, wenn sie nicht im eigenen Bett schlafen, sondern bei den Eltern schlafen. Sind also Familienbettkinder verwöhnte Exemplare, die ihre Eltern auf Schritt und Tritt terrorisieren? Das Gegenteil ist der Fall: Kinder im Familienbett haben oft sogar ein größeres Selbstvertrauen, weil sie wissen, dass auf ihre Bedürfnisse gehört wird. Das gemeinsame Schlafen bietet darüber hinaus den Vorteil, dass das nächtliche Erwachen, das bei Kindern ganz natürlich stattfindet, kürzer ausfällt. Die Kinder fangen gar nicht erst an zu schreien, weil sie ihre Eltern in der Nähe wissen und dann einfach weiterschlafen.

Babys erwachen in der Nacht häufig, weil sie gestillt werden wollen. Wenn nun die Mutter darauf besteht, dass das Kind im eigenen Bett schlafen soll, ist sie gezwungen, nach drüben zu gehen und ihr Baby zu stillen. Schläft das Kind aber bei den Eltern, kann sie quasi im Halbschlaf, auf der Seite liegend, stillen und das Baby wird einfach wieder einschlafen.

Es gibt sogar eine aktuelle Untersuchung, die aussagt, was „Liebe mit dem Gehirn unserer Babys macht“ – demzufolge würden sich gewisse Gehirnregionen vergrößern, was sehr zuträglich für die Entwicklung Ihres Babys ist. Das bedeutet nicht, dass Eltern, die ihre Babys nicht im Elternbett schlafen lassen, ihre Kinder nicht ausreichend lieben. Tatsache ist aber – wenn Ihr Kind gerne bei den Eltern schlafen möchte und Sie gehen auf diesen Wunsch ein, kann das für die Eltern Kind Bindung sehr zuträglich sein.

Die Vorteile liegen geradezu auf der Hand – nun geht es nur noch an die praktische Umsetzung. Sorgen Sie für einen ausreichenden Platz für alle.

Familienbettkinder haben entspanntere Eltern

Eins der heiß diskutierten Themen - Kinder und schlafen

In Summe sind auch die Eltern in der Regel durch das Co Sleeping entspannter. Denn sie haben ihr Kind ständig im Blick. Sollte tatsächlich einmal etwas auftauchen, was nicht in den Normbereich fällt, können sie im Elternbett sofort reagieren und dann einfach wieder schlafen.

Auch dadurch, dass das nächtliche Herumwandern in der Wohnung entfällt, schlafen die Eltern mehr.

Co Sleeping und mehrere Kinder – kann das funktionieren?

Mit einem einzelnen Baby oder Kind können sich die meisten noch vorstellen, das Familienbett zu praktizieren. Aber wenn es dann darum geht, dass zu einem älteren Kind noch ein Baby dazukommt, wird der Gedanke, dass nun alle im Bett der Eltern schlafen sollen, schwierig. Da ist einerseits der Platz – in ein Ehebett passen nun einmal gefühlt nicht mehr als drei Personen. Ab vier Personen wird es merklich eng. Dann kommt noch dazu, dass das Baby vielleicht nachts schreit. Wird es dann nicht das andere Kind auch aufwecken?

  • Zuständigkeit: Ältere Kinder fühlen sich für das Baby nicht zuständig. Wenn es also nachts Geräusche von sich gibt, wird das ältere Kind weiter schlafen und nicht das Gefühl haben, es müsste sich jetzt um das Baby kümmern.
  • Timing: Je nachdem, wie alt das ältere Kind ist, kann es sein, dass das Baby früher ins Bett geht. Denn Babys haben von Natur aus ein größeres Schlafbedürfnis als ältere Kinder. Gut abgesprochen, kann es durchaus gelingen. Dann geht das Baby schon ins Familienbett, während das ältere Kind noch etwas Zeit mit den Eltern hat. Später finden sich alle gemeinsam im Familienbett zusammen.
  • Platzangebot: Tatsächlich ist es eine Entscheidung, die Sie frühzeitig treffen sollten. Möchten Sie das Familienbett praktizieren und wenn ja, wie lange möchten Sie das Co Sleeping haben? Dementsprechend breit sollten Sie das Familienbett einplanen. Denn logischerweise benötigen Sie für drei Personen weniger Platz als für vier.
  • Übergang: Wenn Sie ein Baby haben, möchten Sie vielleicht, dass Sie alle in einem Bett schlafen. Aber irgendwann ist die Zeit für den Übergang da. Dann haben Sie die Möglichkeit, dem Kind sein eigenes Bettchen in Ihr Schlafzimmer zu stellen. Dann schläft es in Ihrer Nähe und wenn es gar nicht geht, können Sie es einfach in Ihr Bett lassen. Dann bezieht sich das gemeinsame Schlafen auf ein Zimmer, nicht aber unbedingt darauf, dass Sie mit allen Kindern in einem Bett liegen.

So schläft dein Kind sicher im Familienbett

Guter Schlaf für Mutter und Kind
Guter Schlaf für Mutter und Kind

Co Sleeping, also das gemeinsame Schlafen von Babys, Kindern und Eltern in einem Bett ist also erst einmal eine Frage der Entscheidung. Dann geht es aber auch um die tatsächliche Sicherheit von allen.

Aktuellen Informationen zufolge gibt es nur wenige Ausschlusskriterien für das Co Sleeping:

  1. Alkohol / Drogen: Wenn Mutter oder Vater entsprechende Substanzen eingenommen haben, könnte ihre Reaktionsfähigkeit vermindert sein. Außerdem dünsten sie dann diese Stoffe auch aus. Die Auswirkungen auf das Kind könnten fatal sein.
  2. Rauchen: Wer raucht, dünstet ebenfalls Nikotin und andere Schadstoffe aus, die im Körper eines Babys nichts zu suchen haben. Zur Sicherheit des Kindes sollte dann kein Familienbett praktiziert werden.
  3. Medikamente: Falls Sie nachts durch Medikamente keine ausreichende Reaktionsfähigkeit sicherstellen können, so zeigen es aktuelle Erkenntnisse, sollten Sie für diese Zeit das Co Sleeping aussetzen. Nachdem Sie die Medikamente wieder abgesetzt haben, können Sie noch ein paar Tage Pause machen und dann ins Re Co Sleeping gehen, also wieder in einem Bett schlafen.

Dafür können Sie aber viel für die Sicherheit Ihres Babys in Ihrem Bett tun:

  1. eigener Schlafsack: Wenn Sie Ihr Kind im eigenen Schlafsack schlafen lassen, schläft es einerseits warm, andererseits sicher.
  2. Dekomaterial entfernen: In ein Bett, in dem Co Bedding praktiziert wird, gehört kein Dekomaterial. Entfernen Sie also Kissen, Decken und große Kuscheltiere.
  3. nur auf einer Seite: Ihr Baby oder Ihr Kind sollte nicht zwischen Ihnen, sondern auf der Seite der Mutter oder des Vaters schlafen.
  4. Rausfallschutz: Entweder stellen Sie das Bett direkt an die Wand und legen das Kind zwischen die Wand und sich selbst. Sorgen Sie dann dafür, dass es nicht zwischen Matratze und Wand abrutscht. Bei unseren Familienbetten haben Sie die Möglichkeit, an einer oder beiden Seiten einen Rausfallschutz zu installieren und wenn er nicht mehr benötigt wird, ihn auch wieder zu demontieren.
  5. Temperatur: Wenn mehrere Personen in einem Bett schlafen, wird es naturgemäß auch wärmer werden. Damit niemand überhitzt, sollten Sie ein wenig experimentieren, welche Temperatur für alle angenehm ist.

Guter Schlaf für alle

Wie das Thema Schlaf gelingt, ist vor allen Dingen eine Frage des gemeinsamen Entschlusses und dann auch der Entspannung. Denn wenn Mama und Papa entspannt sind, wird auch der Säugling und später das Kind entspannt schlafen. Wenn Sie aber schon mit Bedenken an ein Beistellbett herangehen, wird sich Ihr Kind auch nicht daran gewöhnen wollen. Untersuchungen haben gezeigt, dass hier vieles von der Mutter ausgeht. Denn sie wird letzten Endes neben dem Baby schlafen. Wenn sie also das Gefühl hat, es handelt sich hier um ein schwieriges Thema, dann wird es auch genau das sein.

Beschäftigen Sie sich am besten schon während der Schwangerschaft mit diesem Thema, denn dann können Sie einen fundierten Entschluss treffen und diesen dann auch für alle Familienmitglieder gut gestalten.

Bei unseren Familienbetten profitieren Sie von der Liebe zum Thema Co Sleeping und von jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich Möbelbau. Sie erhalten hier ausschließlich Qualität Made in Germany aus Massivholz.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit diesem Beitrag eine Inspiration für die Nutzung der Betten für Familien sein und auch, warum Sie nicht auf dem Schlafen im Kinderzimmer bestehen müssen.

Gerne beraten wir Sie auch zum Thema Familienbett und geben Ihnen konkrete Tipps zur Umsetzung. Denn bei uns ist jedes Bett Handarbeit. Wenn Sie also das Gefühl haben, Sie kommen mit den Maßen nicht zurecht, nehmen Sie gerne Kontakt (verlinken) zu uns auf. Wir freuen uns auf Sie.

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