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Wie lange besteht die Gefahr vom plötzlichen Kindstod und können Sie diesen vielleicht sogar verhindern?

Er ist ein Schreckgespenst, das besonders frischgebackene Eltern vom ersten Tag an begleitet. Viele informieren sich sogar schon während der Schwangerschaft, auf welche Fallstricke sie achten müssen, wenn es um die gewünschte Sicherheit des Nachwuchses geht. Dabei gibt es viele Mythen und Mysterien, die das Thema selten sachlich, eher emotional begleiten. Hinzu kommen eine veränderte hormonelle Lage der Mutter und die gesteigerte Anspannung durch ausbleibenden Schlaf. Wer müde ist und kaum klar denken kann, ist anfällig für diese verschiedenen Theorien.

Sie überlegen aktuell, was der gefürchtete plötzliche Kindstod mit dem Familienbett zu tun haben könnte? Sie haben Ihr Baby bereits ins Elternbett geholt und haben subjektiv das Gefühl, seither schlafen alle Beteiligten besser? Da ist aber immer noch das schlechte Gewissen, das an Ihnen nagt? Wir haben uns dieses Themas einmal angenommen und die Hintergründe beleuchtet. Ist Co-Sleeping, wie das Familienbett vielfach auch genannt wird, wirklich die Rundum-Sorglos-Lösung, von der Eltern immer wieder träumen oder ist es die große Gefahr, die Kritiker gerne an die Wand malen?

Wie schlafen Babys einfach und gut?

Würde es nach den meisten Eltern gehen, gäbe es eine Anleitung wie zu einem technischen Gerät, in der sie nachlesen könnten, wie sie dafür sorgen können, dass ihr Baby sicher und tief schläft. Denn im Schlaf startet der kindliche Körper nicht nur Regenerationsprozesse, das Kind entwickelt sich dort auch weiter. Beistellbett, Babybett oder Elternbett – gemeinsames Schlafen in einem Raum oder das Baby direkt ins eigene Zimmer. Das sind die Optionen, vor denen sich ratlose Eltern in der Regel wiederfinden. Die Entscheidung darüber, wo das Baby dann schläft, ist emotional und äußerst persönlich. Dennoch gibt es viele, oft ungefragte Ratgeber, die den jungen Eltern gerne ihre Meinung zumindest nahelegen möchten. Gerade die älteren Vertreter dieser Spezies schaffen es in vielen Fällen, zu verunsichern. Da hört man von Sicherheitsrisiken und vom übermäßigen Verhätscheln. Aber keine Sorge: Es gibt inzwischen eine gute Studienlage, die die Vorteile des Familienbetts ganz klar nachweisen können.

Würden Sie Ihr Baby fragen, wo es gerne schlafen möchte, würde es mit größter Wahrscheinlichkeit sagen „direkt bei Mama oder Papa.“ Nicht nur Babys, auch größere Kinder schlafen gerne direkt bei ihren Eltern. Da sind es der sanfte Körperkontakt und der Duft der wichtigen Bezugspersonen, der nicht nur anziehend wirkt, sondern auch Sicherheit und Geborgenheit signalisiert. Es ist ein Gefühl, das aus der Zeit in Mamas Bauch tief in den Kindern verankert ist.

Darüber hinaus ist diese Schlafsituation gerade am Anfang für alle Beteiligten ziemlich praktisch. So ein Neugeborenes oder Baby erwacht nachts nicht gerade selten und dann hat es Hunger. Wer einmal miterlebt hat, wie es sich anfühlt, mehrmals in der Nacht geweckt zu werden und dann zum Stillen oder Fläschchen geben aufstehen und in einen anderen Raum gehen zu müssen, der weiß, wie überaus anstrengend das ist. Das will niemand über Monate leisten müssen. Und nicht nur Mama ist dann jedes Mal richtig wach. Auch Ihr Baby kommt nicht wieder so schnell in den Schlaf, denn bis die Eltern realisiert haben, dass es schon wieder Zeit zum Aufstehen ist, ist das Baby ebenfalls wach, weil es so lange schreien musste.

Da ist es doch nur nachvollziehbar, dass Eltern ihr Baby mit ins Elternbett nehmen. Statt wieder und wieder aufstehen und durch die Wohnung wandern zu müssen, kann die Mutter ihr Baby ganz schnell stillen und direkt weiterschlafen. Sie muss sich auch nie Sorgen machen, ob sie ihr Baby wirklich hören wird.

Und nicht nur, dass Sie so wesentlich mehr Schlaf bekommen werden. Auch diese Nähe tut allen Beteiligten einfach gut. Wer die Erschöpfungszustände aus der Babyzeit kennt, weiß, wie sehr man sich nach Entspannungsphasen sehnt.

Was ist eigentlich Co-Sleeping?

In der Tat scheiden sich an diesem Begriff die Geister. Für die einen bedeutet es das Schlafen zumindest im selben Raum. Das kann entweder direkt im Familienbett erfolgen oder auch mit einem Beistellbett, mindestens aber mit einem Babybett im Elternschlafzimmer realisiert werden.

Es gibt Studien, die über mehrere Jahre durchgeführt wurden und die auch weltweit stattfanden, die belegen, dass die Realität, die man aus den unterschiedlichen sozialen Medien wahrnimmt, nicht an der Tagesordnung ist. Da schlafen Babys angeblich ab Tag 1 zu Hause nicht nur im eigenen Bettchen, sondern sogar im Babyzimmer. Da wird das Baby abends zu einer traumhaften Zeit ins Bett gelegt und schläft dann bis zum Frühstück durch.

Leider hält sich in diesem Zusammenhang auch der Mythos des übermäßigen Verwöhnens mehr als stark. Dabei ist es sogar wissenschaftlich inzwischen unumstritten, dass man sein Baby mit Zuneigung eben nicht verwöhnen kann. Hier geht es einzig und allein um das Befriedigen von kindlichen Bedürfnissen. Das zeigt vielen Eltern auch ihr Instinkt, auf den sie sich in diesem Fall, wie auch sonst so oft, ruhig verlassen sollten. Leider neigen wir nur zu gerne dazu, die Dinge zu bezweifeln, die zumindest scheinbar von der Norm abweichen. Was das Thema Co-Sleeping betrifft, können Sie diese Zweifel beruhigt abschütteln.

Das Familienbett und die Evolution

Wenn Sie das Gefühl haben, das Familienbett sei eine Erfindung von neumodischen Hipstern, können wir Sie an dieser Stelle beruhigen, denn das ist es definitiv nicht. Weltweit gehört es eher zur Norm, dass Babys direkt bei ihren Eltern schlafen. Das gilt übrigens nicht nur für afrikanische Naturvölker, sondern auch für die meisten Babys im asiatischen, südamerikanischen und südeuropäischen Raum. Sogar im modernen Amerika gaben fast 70% der Mütter an, dass ihr Baby nachts häufig bei ihnen schläft. In England sind es zumindest noch über die Hälfte der Mütter. Diese Zahlen zeigen: Wenn hier etwas täuscht, sind es die sozialen Netzwerke. In der Tat ist es eher die Minderheit der Babys, die alleine schlafen und ob dieser Schlaf dann für alle gut und tief ist, sei auch noch dahingestellt.

Wie ist das jetzt mit dem plötzlichen Kindstod?

Neben dem gefürchteten Verwöhnen ist es dann aber letzten Endes auch das Damoklesschwert des plötzlichen Kindstods, das über Ihnen als Eltern schwebt. Leider liest man noch immer viel zu oft, dass das gemeinsame Schlafen im Elternbett Babys in eine akute Gefahrenlage brächte. Diesem Mythos tritt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) jetzt mit Vehemenz entgegen. In der Tat ist das gemeinsame Schlafen für alle Beteiligten sogar sehr sicher. Dazu müssen Sie sich lediglich an ein paar grundlegende Regeln halten

Wie kann das Familienbett den plötzlichen Kindstod sogar verhindern?

Ein sicheres Familienbett (Regeln unten) kann direkt für eine förderliche Schlafsituation für Ihr Kind sorgen:

  1. der Schlafrhythmus: Der plötzliche Kindstod wird von einer unregelmäßigen kindlichen Atmung mit damit verbundenen zu langen Tiefschlafphasen begünstigt. Babys, die bei ihren Eltern schlafen, passen sich mit ihrem Schlafrhythmus an ihre Bezugspersonen an und sind dadurch sicherer.
  2. die Atmung: Ein weiterer hoher Risikofaktor ist für Ihr Baby die sogenannte Rückatmung. Darunter versteht man, dass das Baby seine eigene ausgeatmete Luft wieder einatmet und somit schlechter mit Sauerstoff versorgt ist. Darüber hinaus wacht das Baby bei Verschlucken oder Husten weniger wahrscheinlich auf. Die Gefahr für SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) steigt durch diese Rückatmung akut an. Schläft Ihr Baby direkt bei Ihnen, so konnten es Untersuchungen zeigen, regt die erhöhte CO2-Konzentration aus der Atemluft der Mutter, zusammen mit dem vertrauten Körpergeruch, die Atmung des Babys sogar an. Atemaussetzer gehören damit der Vergangenheit an. Auch der Atemrhythmus gleicht sich an, was einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor ergibt.
  3. die Schlafposition: Die Gefahr des plötzlichen Kindstods steigt in Bauchlage akut an. Nun schlafen aber, wie es die Erfahrung vieler Eltern zeigt, Babys besonders gerne in Bauchlage auf der Brust der Eltern ein. Wenn dann die Eltern probieren, ihr schlafendes Baby in die sichere Rückenlage zu bringen, kann das dafür sorgen, dass das Baby durch den Moro-Reflex wieder aufwacht. Dem können Sie entgegenwirken, wenn Sie ein stabilisierendes Kissen in den Rücken Ihres Babys legen. So kann es dann einfach weiterschlafen. Wissenschaftler konnten außerdem zeigen, dass Mutter und Baby ihre Schlafpositionen automatisch aufeinander abstimmen und dass sie sich sogar quasi synchron bewegen. Die meisten schlafen einander zugewandt auf der Seite, alternativ nebeneinander auf dem Rücken. Instinktiv kann die Mutter so auf ihr Baby reagieren, falls etwas sein sollte.
  4. Stillen: Eine gute Stillbeziehung kann das SIDS-Risiko zusätzlich senken. Die WHO gab vor einiger Zeit Zahlen heraus, denen zufolge Stillkinder ein um bis zu 50% gesenktes Risiko für den plötzlichen Kindstod haben. Diese Zahlen werden durch japanische Untersuchungen gestützt. Dort schlafen Babys traditionell für Jahre im Familienbett und hier herrscht gleichzeitig die geringste SIDS-Rate.
  5. Schutz: Besonders Mütter sind, wenn sie direkt bei ihrem Baby schlafen, geradezu instinktiv darauf gepolt, ihr Baby vor den unterschiedlichen Risiken zu beschützen. Unbewusste Berührungen und eine ebenfalls unbewusste dauerhafte Kontrolle sorgen dafür, dass Ihr Baby in Sicherheit ist.

Was ist ein sicheres Familienbett?

Vermeiden Sie alle Faktoren, die Ihre Reaktionsfähigkeit herabsetzen. Dazu gehören Alkohol, Drogen und Medikamente. Als Raucher bringen Sie durch Ihre Ausdünstungen Gefahr für Ihren Nachwuchs.

Sorgen Sie außerdem dafür, dass Ihr Baby nicht aus dem Bett fallen oder von großen Kissen, Decken oder Kuscheltieren in Gefahr gebracht wird.

Wir produzieren Familienbetten mit über 20 Jahren Tradition direkt am Bodensee. Wir wissen, worauf es beim gesunden Schlafen ankommt. Wenn Sie Fragen dazu haben, nehmen Sie am besten direkt Kontakt (verlinken) zu uns auf. Wir freuen uns auf Sie.

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