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Wie groß sollte ein Familienbett sein?

Wie man sich bettet, so schläft man. Was schon der Volksmund zu berichten weiß, wird für viele Familien dennoch zu einer Herausforderung. Da denkt man, man ist jetzt erwachsen und kann sich seine eigene Schlafstatt ganz einfach heraussuchen und dann stellt man fest, dass man gar nicht in jedem Bett wirklich gut schlafen kann. Wir wollen in diesem Artikel einmal aufzeigen, worauf Sie beim Bettenkauf wirklich achten sollten.

Besonders wichtig: Körpergerechte Betten

Entspannter und erholsamer Schlaf hängt ganz wesentlich von der Wahl des richtigen Bettes ab. Dabei spielen sowohl das Bett an sich als auch die Komponenten der Ausstattung dieses Bettes eine maßgebliche Rolle. Hier sollten Sie auf Ihren Körper Rücksicht nehmen. Es geht neben dem Körperbau auch um die Körperlänge und das Körpergewicht.

Welche Körpertypen gibt es?

Der Begriff Körpertyp ist auch unter dem Wort Figurtyp bekannt. Dieser Körpertyp sollte für Sie festlegen, wie Sie Ihr Bett ausstatten. Denken Sie etwa an Menschen mit breiten Hüften oder Schultern, die es erforderlich machen, dass die Schlafunterlage gut nachgibt, so dass die breiten und dadurch schweren Körperregionen gut einsinken können. Wer eine schmale Taille hat, muss durch die Unterlage gut unterstützt werden, was eine festere Lagerung in diesem Bereich bedingt.

Die wohl am weitesten verbreitete Einteilung nach Körpertypen ist:

  • O-Typ: Frauen, die so gebaut sind, werden oft auch als Rubensfigur bezeichnet. Es ist eine ovale Körperform, bei der der Körperschwerpunkt in der Mitte liegt. Bauch und Hüften sind rundlich, weich und gut ausgeprägt. Vielfach haben solche Menschen einen eher flachen Po und die Taille ist kaum definiert. Dafür fallen die Extremitäten insgesamt meist relativ schlank aus. Bei Frauen fällt oft eine sehr große Oberweite auf.
  • A-Typ: Diesen Körpertyp findet man vergleichsweise häufig bei Frauen. Bei Männern trifft man ihn sehr selten an. Diese Form ist auch als Birne oder Dreiecksform bekannt. Die Hüften sind rund und breiter als der Brustbereich. Die Schultern sind oft schmaler als der restliche Oberkörper. Auch die Taille ist wieder schmal, aber ausgeprägt. Der Bauch ist flach, während der Po und die Oberschenkel kräftig sind. Die Arme hingegen sind oft lang und dünn.
    Bei diesem Körpertyp ist es wichtig, dass die Matratze im gewichtigen Hüftbereich gut nachgibt, so dass das Becken gut einsinken kann.
  • I-, H- und E-Typ: Diese Menschen zeichnen sich durch eine ausgesprochen gerade Körperform aus. Das gilt besonders für den I- und den H-Typ. Hier fallen Schulter, Brust und Taille geradezu gleich aus. Die Hüfte ist kaum ausgeprägt, Bauch und Po sind oft flach. Frauen haben kaum Oberweite. Auch die Arme sind lang und dünn. Man bezeichnet diese Figur auch als Rechteckform, die beim I-Typ nochmal schmaler als beim H-Typ ist.
    I-Typen sind sehr schlank, oft groß und vielfach gut trainiert. Frauen dieses Körpertyps sind oft eher klein und leichtgewichtig.
    Beim H-Typ trifft man meist eine klassische, geradezu maskuline Körperform an – auch bei den Frauen dieses Typs. Das Gewicht fällt hier vielfach höher aus als beim I-Typ. Dieser Körpertyp braucht eine besonders gute Unterstützung auf ganzer Fläche durch die Matratze.
    Klassisches Übergewicht ist bei diesen beiden Körpertypen selten anzutreffen.
    Der E-Typ ist eine eher selten erwähnte Körperform und er ähnelt dem H-Typen sehr stark.
  • X-Typ: Solche Menschen bezeichnet man auch als Sanduhr, was daher kommt, dass die Schultern und der Brustbereich stark ausgeprägt sind, während die Taille auffallend schmal ist. Brust- und Hüftumfang ähneln sich in der Regel stark. Dieser Figurtyp ist klassisch weiblich. Manchmal findet man dafür auch den Begriff der Wespe(ntaille). Diese schmale Taille muss durch die Schlafunterlage gut gestützt werden.
  • V-, Y-Typ: Diese Körpertypen bezeichnet man auch als Apfeltyp. Die Brustpartie ist sehr stark ausgeprägt und der Körper verjüngt sich nach unten immer weiter. Die Taille und Hüfte fallen besonders beim V-Typ sehr schlank aus. Frauen dieses Körpertyps haben oft eine große Oberweite.
    Den Y-Typ findet man, wenn überhaupt, in der Regel bei Männern. Auffallend ist die kaum definierte Taille, die aber sehr schmal ist.
    Diese Körpertypen benötigen eine Schlafunterlage mit optimaler Entlastung der Schultern, die gut einsinken können sollten.

Was hat Ihr Gewicht mit Ihrem Bett zu tun?

Wenn Sie wirklich gut schlafen wollen, sollten Sie auch Ihr Gewicht bei der Wahl Ihres Bettes berücksichtigen. Denn besonders die Wahl der Matratze und der Unterfederung muss hier richtig ausfallen.

Auch Ihre bevorzugte Schlafposition muss in diese Auswahl einfließen. Denn in Seitenlage sollte Ihr Körper anders als in Rückenlage unterstützt werden. Die Wirbelsäule sollte bei seitlicher Schlafposition einmal gerade durchgezogen sein. In Rückenlage sollte die bekannte Doppel-S-Form eingehalten werden. Dafür ist es nötig, dass Ihre Matratze an den richtigen Stellen nachgibt und an anderen Stellen unterstützt. Auch die Bauchlage kann man mit der richtigen Matratze gut unterstützen, wobei diese Schlafposition in den wenigsten Matratzen berücksichtigt wird.

Die Matratzen werden nach Härtegraden eingeteilt. Sie erkennen diese Zahl an einem H in Verbindung mit einer Zahl. Je mehr Sie wiegen, desto härter muss Ihre Matratze sein. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass die Härtegrade leider nicht genormt sind. So kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen und eine Vergleichbarkeit ist kaum gegeben.

Am häufigsten findet man diese Einteilungen:

  • H1: sehr weich, bis 60 kg
  • H2: mittelweich, bis 80 / 85 kg
  • H3: fest, über 80 / 85 kg
  • H4: sehr fest, ab 100 bis 130 kg
  • H5: extrem fest, ab 130 kg

Allerdings sollte es bei der Wahl der Matratze nicht ausschließlich um das Gewicht an sich gehen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Körperlänge. Denn letzten Endes geht es um das Gewicht pro cm ².

Neben der Matratze ist es aber auch die Stabilität Ihres Bettes an sich, die gewährleistet werden sollte. Denken Sie hier an den Bettrahmen, der im Idealfall massiv ausfallen sollte. Gerade bei Doppelbetten ist es wichtig, dass die Gesamtkonstruktion alle Körpergewichte gut tragen kann.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist die bereits angesprochene Unterfederung. Dabei geht es um den Lattenrost, der zur gewählten Matratze passen sollte. Denn für einen gemütlichen Schlaf kommt es auf ein optimales Zusammenspiel zwischen Unterlage und Lattenrost an. Wenn Menschen mit einem leichten Körpergewicht auf einer zu harten Matratze schlafen, könnten sie das Gefühl haben, sie schlafen auf einem Brett. Diesen Eindruck gewinnen Menschen mit einem höheren Körpergewicht logischerweise nicht. Andersherum sinken schwere Menschen in Betten mit einer sehr weichen Unterlage viel zu weit ein und schlafen dadurch sehr unbequem. Denn die Wirbelsäule nimmt Formen an, die sie nicht annehmen sollte.

Wie lang sollte Ihr Bett sein?

Bei der Bettlänge geht es nicht so sehr um Ihre Körperform oder das Gewicht, sondern tatsächlich um Ihre Körperlänge. Als Richtwert können Sie sich merken: Körperlänge plus mindestens 15 Zentimeter, besser 20. Die Standardlänge von Betten beträgt oft 200 cm, was bis zu einer Körperlänge von 1,85 Metern gut passt. Größere Menschen sollten sich für ein Bett mit einer Länge von 210 oder sogar 220 Zentimetern entscheiden. Achten Sie hier auch besonders auf die passende Länge von Lattenrost und Matratze.

Das ist besonders wichtig, weil Schlafforscher herausgefunden haben, dass ein kürzeres Bett zu einer sogenannten gekauerten Schlafhaltung führt. Das geschieht instinktiv und verhindert eine wirkliche Entspannung während des Schlafens. Eine negative Auswirkung auf Ihre Bandscheiben ist dadurch unumgänglich.

Wie breit sollte Ihr Bett sein?

Ein Einzelbett sollte mindestens 90, eher 100 Zentimeter breit sein. Dementsprechend sollte die ideale Breite eines Doppelbetts bei ungefähr 180 oder sogar 200 Zentimeter liegen.

Unsere Familienbetten bekommen Sie sogar noch deutlich breiter, denn wir gehen von in der Regel mehr als 2 Personen im Bett aus. Auch für Kinder sollten Sie entsprechenden Platz einplanen.

Wie hoch sollte Ihr Bett sein?

Auf die Höhe des Bettes kommen nicht sehr viele Menschen zu sprechen, denn die meisten verbinden diese Angabe mit Pflegebetten oder altengerechten Betten. Dabei richtet sich diese Angabe auch nach Ihrer Körperlänge. Sie sollten im Idealfall sitzend die Füße auf den Boden aufstellen können. Hängen Ihre Füße in der Luft, ist das Bett zu hoch. Bekommen die Knie einen zu starken Winkel, ist das Bett zu niedrig. Beides ist wenig förderlich, denn niemand möchte in sein Bett klettern müssen oder sich beim Aufstehen zu sehr nach oben quälen müssen. Wenn Sie für diese Maßangabe einen Richtwert haben möchten, suchen Sie sich einen Stuhl oder ein Sofa, das Sie als bequem empfinden. Die meisten Menschen empfinden eine Betthöhe von 45 bis 60 Zentimetern als ideal. Bei einem Doppelbett sollten Sie auf die kleinere Person Rücksicht nehmen. Meistens wählen sich Paare einen guten Kompromiss aus. Das gilt besonders für solche Menschen mit großen Höhenunterschieden.

Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu dicht am Boden schlafen, weil Sie sonst allen am Boden befindlichen Staub einatmen könnten.

Wünschen Sie eine Beratung?

Wir haben uns seit über 20 Jahren auf die manuelle Produktion von Familienbetten spezialisiert und freuen uns, Ihnen inzwischen ein großes Produktportfolio anbieten zu können. Die Auswahl eines Bettes ist nichts, was man für eine kurze Dauer tätigt. Deshalb nehmen wir das Thema Beratung auch äußerst ernst. Wenn Sie Fragen zur richtigen Auswahl des Modells und der Ausstattung haben, die Sie optional dazu bekommen können, zögern Sie bitte nicht, Kontakt (verlinken) zu uns aufzunehmen. Wir beantworten Ihnen gerne all Ihre Fragen und sorgen mit unserem Fachwissen dafür, dass Sie ein Bett auswählen, in dem Sie für lange Zeit ruhig und bequem schlafen können.

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