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Wie überzeugt man seinen Partner vom Familienbett?

Es ist ein Thema, das in nicht wenigen Familien heiß diskutiert wird: Familienbett ja oder nein? Dabei lässt sich nicht wirklich genau eingrenzen, welcher Elternteil eher für oder gegen das Familienbett ist. Die Argumente sind in der Tat sehr unterschiedlich. An dieser Stelle soll es um die Argumente für einen Mann gehen, der noch nicht restlos vom Familienbett überzeugt ist.

  1. Ich muss morgens fit für die Arbeit sein

Während die Mutter teils noch im Mutterschutz und der Elternzeit ist, sind die Väter früher oder später wieder in ihr Berufsleben eingespannt. Wer sich nun die Zeiten nicht flexibel einteilen kann, fürchtet um den heiligen Nachtschlaf.

Dazu ein kleines Szenario: Das Baby wacht nachts auf – in seinem eigenen Bett, im eigenen Zimmer. Natürlich schreit es. Vielleicht ist es einfach nur so erwacht, vielleicht hat es aber auch Hunger. So oder so – einer von beiden muss aufstehen. Egal, ob das nun Mutter oder Vater tut – letztlich sind wahrscheinlich beide wach. Der Nachtschlaf ist gestört. Selbst wenn Sie als Familie entschieden haben, dass die Mutter geht – letzten Endes wird es wahrscheinlich zu zwei Unterbrechungen des Schlafs kommen – einmal, wenn Sie rausgehen, einmal, wenn Sie wieder reinkommen. Wenn Sie als Familie entscheiden, dass mal der eine, mal der andere geht, ist die Situation auch nicht viel besser.

Schläft Ihr Baby aber mit im Familienbett, wird das Stillen oder das Beruhigen in der Regel deutlich schneller funktionieren. Denn Ihr Baby wird mitunter gar nicht wirklich hellwach sein, sondern nur dämmern und Sie können das „Thema“ mit einer beruhigenden Hand auf den Bauch oder an den Kopf lösen. Binnen weniger Sekunden oder Minuten schläft die ganze Familie wieder.

  • Wir sind ja nicht nur Eltern

Die Sorge, die in dieser Äußerung mitschwingt, liegt in der mangelnden Paarzeit. Schlicht und ergreifend geht es dem Mann dabei häufig um das Ausbleiben jeglicher Sexualität.

Dazu gibt es gleich mehrere gute Argumente:

  • Paarzeit kann nicht nur in der Nacht stattfinden und wenn Sie als Mutter in der Nacht x-mal ins Kinderzimmer wandern, ist das nicht unbedingt förderlich. Denn dann wollen Sie ja erst recht die wenige Schlafenszeit optimal ausnutzen.
  • Sie sind erwachsen – Ihr Kind ist es nicht: Wenn Ihr Kind nachts weint, weil es Angst hat, wenn es so allein in seinem Bettchen liegt, steht es einer guten und schlüssigen Argumentation in der Regel nicht besonders aufgeschlossen gegenüber. Schlicht und ergreifend – es versteht die ganzen Argumente nicht. Es hat Angst und möchte in die Nähe seiner engsten Bezugspersonen. Auf irgendeinem Weg wird es genau das auch schaffen. Entweder weil die Mutter irgendwann aufgibt und eben irgendwie mit im Kinderzimmer schläft – wo bleibt dann die Paarzeit? Oder weil das Baby dann doch behelfsmäßig mit im Ehebett schläft. Auch das klingt nicht besonders gemütlich.
  • Das Familienbett wird nicht für immer bestehen. Irgendwann kommen auch andere Zeiten. Das mag wie ein schwacher Trost klingen, ist aber die Wahrheit.
  • Ich will mein Kind nicht verwöhnen

Entwicklungsforscher konnten zeigen, dass es nicht möglich ist, ein Baby zu verwöhnen. Alles, was Sie tun, befriedigt seine Bedürfnisse. Das können Sie widerwillig tun und die gute Bindung zu Ihrem Kind aufs Spiel setzen oder Sie tun es gerne und können ein Leben lang davon profitieren.

  • Wir ziehen uns einen Quälgeist heran

Tatsache ist: Früher oder später wird Ihr Kind nicht mehr in Ihrem Bett schlafen wollen und die gemeinsame Schlafenszeit beschränkt sich dann auf Nächte mit Krankheit und / oder schlechten Träumen. Dieser Prozess findet in der Regel zwischen dem 3. und 4. Lebensjahr statt oder alternativ manchmal auch dann, wenn ein weiteres Geschwisterkind dazukommt. Manchmal dauert es auch länger – Sie müssen aber keine Angst haben, dass Sie mit 3 Teenagern in einem Bett schlafen müssen. Denn oft ist es bereits mit dem Eintritt in die Schulzeit vorbei mit den gemeinsamen Nächten, weil Ihr Kind vor den Schulkameraden nicht wie ein Baby dastehen möchte.

  • Entspannter Schlaf – entspannte Familie

Über 20 Jahre Erfahrung mit Familienbetten hat uns mindestens eins gelehrt: Die entspanntesten Familien sind die, die in der Nacht entspannt schlafen. Jetzt könnten Sie natürlich mindestens eins der oben genannten Argumente zitieren.

Fakt ist aber: Das gemeinsame Schlafen als Familie ist bei Menschen genetisch angelegt. Wir mögen uns technisch weit entwickelt haben. In unseren Grundbedürfnissen wie Sicherheit befinden wir uns aber immer noch in unseren Anfängen. Als Menschenbaby und Menschenkind sind wir vergleichsweise hilflos. Umso wichtiger erscheint uns der Schutz der „Herde“. Wir entspannen uns am besten, wenn wir mit unseren vertrauten Personen zusammen schlafen dürfen. Was als Ehepartner gilt, ist für Kinder nicht weniger wertvoll.

In der Nacht verarbeiten wir als Menschen das, was wir am Tag erleben. Nun könnten Sie argumentieren, dass Kinder nichts haben, was ihnen tatsächlich existenzielle Sorgen bereiten müsste. Erheben Sie sich gedanklich nicht über Ihre Kinder. Was Ihnen als Kleinigkeit erscheint – das Fallen beim Laufenlernen, ein neuer Geruch, ein neuer Eindruck, neue Fähigkeiten und das Entdecken der Umwelt – ist für das Kind das ganze Leben. Es weiß noch nicht, dass es eines Tages selbst eine Familie haben könnte, um die es sich dann kümmern möchte. Also kreisen die Gedanken und Gefühle in der Nacht um diese anderen Themen. Wenn Ihr Baby dann nachts aufwacht, möchte es sich vor allen Dingen vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Eine kurze Berührung der Eltern und schon schlummert Ihr kleiner Liebling schnell und friedlich weiter. Ganz anders sieht das aus, wenn es in seinem eigenen Bett schlafen soll. Es erwacht alleine und hat allein dadurch schon Angst. Wo sind denn alle anderen? Es beginnt zu schreien. Bis Sie bei ihm sind, vergehen oft nicht nur Sekunden, sondern vielleicht Minuten. Dann kann es schon einige Zeit dauern, bis Ihr Baby wieder friedlich schläft. Diese Zeiten können Sie unter Umständen mehrmals in der Nacht von Ihrem eigenen Schlaf abziehen.

Alle Themen, um die es in der Familie Diskussionen gibt, können die Familie nachhaltig belasten. Warum sollten Sie sich also Stress um den nächtlichen Schlaf machen? Lassen Sie sich einfach auf die Bedürfnisse Ihrer Kinder ein. Denn tatsächlich gilt: Wer nachts entspannt schläft, hat auch stabilere Nerven am Tag. Sie kennen es sicher selbst: Wenn Sie einige Nächte nicht besonders gut geschlafen haben, fühlen Sie sich wie gerädert. Ihre Leistungsfähigkeit fällt mit dem Mangel an Schlaf rapide ab.

Für Ihr Kind ergeben sich hingegen zahlreiche Vorteile, wenn es bei Ihnen schlafen darf. Der Schlafrhythmus pendelt sich im Familienbett deutlich schneller ein und in der Tat bekommen solche Familien, die gemeinsam im Familienbett schlafen, meist sogar in der Summe deutlich mehr Schlaf als solche, die auf der Eigenständigkeit der Kinder beharren. Denn Ihr Kind wird in Ihrer Nähe in der Regel binnen kürzester Zeit von alleine wieder einschlafen. Gestillte Babys erwachen oft mit etwas Übung nicht einmal mehr wirklich, sondern sie werden gestillt und schlafen binnen kürzester Zeit wieder ein. Das gilt übrigens auch für die Mutter.

Wenn Ihr Partner also noch nicht vom Familienbett überzeugt ist, haben Sie nun einige gute Argumente. Letzten Endes möchte er Sie als Mutter sicher nicht dazu abstellen, dass Sie viele Nächte im Kinderzimmer verbringen müssen, damit überhaupt jemand schlafen kann. Da ist es doch viel entspannter, wenn Sie sich für das Familienbett entscheiden.

Letzten Endes ist es natürlich eine Entscheidung, die Sie als Familie treffen müssen. Während es in einigen Familien keine Frage ist, ob das Neugeborene bei den Eltern schläft, wird es in anderen Familien leider immer wieder zur Zerreißprobe.

Diesem Thema können Sie mit einem sachlichen Gespräch begegnen. Welche Sorgen hat Ihr Partner? Wie können Sie diesen Sorgen begegnen? Denn Sie möchten letzten Endes natürlich auch Ihren Partner und den Vater des Kinder beziehungsweise der Kinder ernst nehmen. Tun Sie also seine Bedenken nicht mit einem Abwinken ab. Vielleicht lassen sich Kompromisse finden. Diese sollten sich natürlich am Alter des Kindes orientieren. Ein Neugeborenes ist weder bereit noch überhaupt in der Lage, einen Kompromiss einzugehen. In diesem Fall ist es in der Regel die Mutter, die nach Lösungen sucht. Kleinkinder können vielleicht an einem Wochenende mal bei den Großeltern oder anderen Verwandten schlafen. Schon haben Sie Paarzeit gewonnen.

Machen Sie sich bei all den Gedanken immer wieder klar: Sie sprechen hier nicht von Jahrzehnten, sondern in der Regel von einigen Jahren, in denen Sie Kompromisse eingehen. Tatsächlich konnten aber Untersuchungen zeigen, dass Väter, die das Familienbett zugelassen oder sogar aktiv unterstützt haben, eine deutlich bessere Bindung zu ihren Kindern aufbauen konnten.

Ob beim Schlafen oder bei der Gestaltung Ihres Familienalltags – die Ankunft von Kindern ist immer mit einer Umstrukturierung verbunden. Konnten Sie vor den Kindern ganze Wochenenden durchfeiern, ist das jetzt zumindest mit dem Organisieren eines Babysitters verbunden. Hatten Sie früher Ihr Wohnzimmer für sich, kann es Ihnen jetzt passieren, dass Sie Babysachen und Spielzeug dort finden. Viele Entscheidungen fallen aus praktischen Erwägungen heraus.

Aber vergessen Sie nicht: Sie investieren in diesem Fall in die Verbindung zu Ihrem Kind. Davon können Sie ein Leben lang profitieren. Denn wer in der Kindheit einen guten Draht zu seinen Eltern hatte, weil man das Gefühl hatte, in seinen Bedürfnissen wahrgenommen zu werden, hat auch gute Chancen, dass das gute Verhältnis bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt.

Wenn Sie Fragen zu unseren qualitativ hochwertigen Familienbetten aus Massivholz, gebaut in unserer Manufaktur am Bodensee haben, zögern Sie bitte nicht, Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir freuen uns auf Sie.

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