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Betten in Übergröße – warum Platz im Schlafzimmer ein wertvolles Gut ist

Ein Blick in aktuelle Immobilienangebote lässt Anhänger des Familienbetts, also eines vergleichsweise großen Betts, regelrecht erschaudern. Da ist gerade einmal Platz für ein klassisches Doppelbett und auch das lässt sich nur knapp einpassen. Von einem angenehmen Schlafambiente kann da kaum die Rede sein. Da geht es in den seltensten Fällen um den wohldurchdachten Schlafplatz, sondern vielmehr um das praktische Hineinzwängen der dringend benötigten Möbelstücke. Wer nun ein echtes Familienbett platzieren möchte, stößt schnell auf Platzprobleme.

Sehen wir uns eher ältere Immobilienangebote an, löst sich vielleicht das Platzproblem, dafür machen Durchgangszimmer das Schlafzimmer zum Dreh- und Angelpunkt des familiären Geschehens – ob Sie das nun wollen oder ob Sie schlafen möchten.

  • Familienbett – ja oder nein?

Bevor Sie sich aber auf die Suche nach der passenden Immobilie machen, sollte die Frage nach der gewünschten Schlafsituation an sich geklärt werden. Gerade in Familien mit kleinen Kindern ist das eine vieldiskutierte Frage. Werden Sie Ihre Kinder verwöhnen oder wünschen Sie sich lieber getrennte Schlafplätze?

Betrachtet man die Entwicklung der Schlafsituation, wird direkt klar: Das Familienbett ist mehr als nur ein hipper Elterntrend. Im Gegenteil: Bei unseren Vorfahren war das Familienbett die Schlafsituation der Wahl, allein schon aus Sicherheitsgründen für den Nachwuchs. Niemand wollte sein Kind getrennt von sich und damit ungeschützt wissen. Auch wenn uns und unserem Nachwuchs in der heutigen Zeit keine Gefahr durch Wölfe und andere Tiere des Waldes mehr droht – allein aus entwicklungspsychologischen Gründen ist das Familienbett auch heute noch mehr als der Versuch, das Kind auf Dauer an sich zu binden. Denn wer in der Nähe seiner Bezugspersonen schläft, schläft meist ruhiger und oft sogar rein mengenmäßig mehr. Auch die Eltern schlafen, gerade bei kleinen Kindern, oft ruhiger. Sie wissen, Ihr kleiner Liebling ist in Sicherheit und selbst, wenn nachts einmal etwas sein sollte, können Sie unmittelbar reagieren. Gerade bei Babys kann das ein echter Sicherheitsgewinn sein. Stillende Mütter schlafen deutlich mehr und ruhiger und auch außerhalb der Stillphase ist die unmittelbare Nähe zum Nachwuchs ein Sicherheitsgewinn. Denken Sie nur an den plötzlichen Kindstod, der beim Familienbett wesentlich unwahrscheinlicher wird, weil das Baby durch die Atemgeräusche der Eltern nie in den gefährlichen langen Tiefschlaf fällt.

Auch die Frage des Verwöhnens wurde inzwischen von vielen Seiten verneint. Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, ein Baby zu verwöhnen. Alles, was Sie tun, stillt die Bedürfnisse Ihres kleinen Lieblings – sei es nun das zeitnahe Stillen oder die körperliche Nähe, von der Babys definitiv in vielfacher Hinsicht profitieren.

  • Wie groß sollte das Familienbett tatsächlich sein?

Über die Frage nach dem individuellen Platzbedarf gibt es, wie zu vielen Fragen rund um das Schlafen als Familie, viele Meinungen. In der Breite sollten Sie mindestens 70 Zentimeter pro Elternteil und Kind rechnen. In der Länge haben sich 200 Zentimeter als Standardgröße und bis zu 220 Zentimeter als Übergröße etabliert. 70 Zentimeter mögen Ihnen für Ihr Baby sehr viel erscheinen, aber denken Sie nur ein wenig weiter. Stellen Sie sich vor, Sie entscheiden sich, das Familienbett über eine längere Zeit zu praktizieren. Dann sind die 70 Zentimeter für ein kleines Kind durchaus angebracht. Wenn Sie Ihr Bett zu klein wählen, steigt die Überhitzungsgefahr für Ihr Baby, denn Sie schlafen schlicht und ergreifend zu dicht beieinander.

  • Wo sollte das Bett stehen?

Achten Sie darauf, dass Ihr Bett mit dem Kopfteil an einer Wand steht. Das vermittelt Ihnen instinktiv Sicherheit, denn Sie müssen nicht mit unerwarteten Überraschungen am Kopf rechnen. Die Wahrscheinlichkeit eines nächtlichen Angreifers ist zwar hierzulande kaum gegeben, diesen Instinkt haben wir uns aber von unseren Vorfahren mitgenommen. Stellen Sie Ihr Bett, wann immer möglich, in eine ruhige Ecke des Raums, möglichst weit von der nächsten Tür entfernt. Ist das nicht möglich, sollte zumindest das Kopfende weit von der Tür entfernt sein. Ein wesentliches Kriterium ist auch die Ausrichtung des Betts. Im Feng Shui rät man zu einer Nord-Süd Ausrichtung. Achten Sie auch darauf, dass Sie die Tür im Blick haben können. Auch dieser Aspekt sorgt für ein instinktives Sicherheitsgefühl.

  • Gesunder Schlaf und Störungen

Gerade wenn Sie sich ein Familienbett angeschafft haben, ist es Ihnen wichtig, dass Ihr Schlaf möglichst störungsfrei gelingt. Natürlich, wenn Sie ein ganz kleines Kind haben, wird es zwischendurch aufwachen und gestillt werden wollen. Aber diese Art von Störung ist hier gar nicht gemeint. Gemeint ist die technische Störung, die Sie ganz einfach vermeiden können. Wir leben heute mit Smartphones, auf die wir große Teile des Tages schauen, um informiert zu bleiben. Leider nutzen viele Menschen ihr Smartphone auch als Wecker. Wenn Sie unbedingt die Weckfunktion Ihres Smartphones zum Aufwachen benötigen, dann achten Sie mindestens darauf, dass Ihr Smartphone auf Flugmodus gestellt wird, wenn Sie schlafen gehen. Das hat den Vorteil, dass Erinnerungsfunktionen wie Wecker immer noch funktionieren, aber keine neuen, aktuellen Nachrichten und Mitteilungen mehr eintreffen. Besser ist es, wenn Sie Ihr Smartphone über Nacht an einen festen Platz, zum Beispiel im Flur, in einer Ladeschale oder einem Ladebereich parken. Viele Smartphones sind ja inzwischen auch induktiv ladbar. Hier könnten Sie beispielsweise ein Induktionspad im Flur installieren und wenn Sie ins Bett gehen, legen Sie einfach Ihr Handy – am besten ausgeschaltet – auf das Pad.

  • Effektives Platzsparen in einem kleinen Schlafzimmer

Wenn Sie ein kleines Schlafzimmer haben und ein Familienbett nutzen möchten, stehen Sie in einigen Wohnungen vor einem Problem mit dem Platzangebot. Eine einfache Lösung sind hier Schränke mit Schiebetüren. Dadurch, dass der Schrank keinen Platz beansprucht, wenn er geöffnet wird, können Sie den Schrank bis dicht ans Bett stellen. Auch Lösungen mit aufgehängten Schränken zum Verstauen, beispielsweise der Wintergarderobe, sind möglich. Achten Sie darauf, dass möglichst direkt über dem Kopf der Raum frei bleiben sollte, damit Sie ein gutes Gefühl bewahren. Gerade wenn Sie mit Kindern in einem Zimmer schlafen, sollten Sie sich überlegen, ein Nachtlicht zu installieren, um so sicher aus dem Schlafzimmer gehen zu können, wenn Sie zum Beispiel mal auf die Toilette müssen oder das Baby eine frische Windel benötigt.

Eine gute Möglichkeit, mit der Sie Platz sparen können, ist der Einsatz von sogenannten Vakuum Bags, die Ihre Wechselkleidung wie beispielsweise Wintergarderobe oder Sommergarderobe, aufnehmen und dann einfach mit Hilfe eines handelsüblichen Staubsaugers von der Luft befreit werden. Dadurch sparen Sie jede Menge Platz und an Ihre Wäsche kommt weder Staub noch können Gerüche oder gar Tiere die wertvolle Kleidung stören.

  • Das Familienbett und der Platz

Auf den ersten Blick könnten Sie vielleicht denken, dass ein Familienbett viel Platz in Anspruch nimmt. Doch denken Sie auch daran, dass Sie letzten Endes sogar eine Menge Platz dadurch sparen. In den meisten Haushalten mit Babys wird ein Beistellbett ins Schlafzimmer gestellt. Das sieht nicht nur nicht schön aus – es nimmt sogar mehr Platz in Anspruch als die Lösung mit einem Familienbett. Und wenn Ihre Kinder lange Jahre bei Ihnen im Elternbett, also im Familien-Elternbett mitschlafen, haben sie ein sehr gutes Vertrauen zu Ihnen und zusätzlich benötigen Sie für diese Zeit keine weitere Schlafmöglichkeit im Kinderzimmer. Hier haben Sie also einen direkten Platzgewinn, den Sie zum Beispiel für eine Wickelkommode nutzen können, die sonst gerne mal ins Schlafzimmer der Eltern gestellt wird.

  • Der Schlaf und die Rituale

Warum sollten Sie sich für das Schlafengehen überhaupt Rituale zulegen? Unser Alltag, auch der von und mit Kindern, verlangt uns jeden Tag sehr viel ab. Jeden Tag werden wir mit neuen Herausforderungen gesegnet. Da ist es wichtig, dass wir uns nachts entspannen und verarbeiten. Die Regeneration im Schlaf ist ein wichtiger Teil eines gesunden Lebens und das gilt auch schon für die Kleinsten. Dazu gehört, dass Sie vor dem Schlafengehen nicht viel und schwer essen sollten. Das sorgt sonst dafür, dass Ihr Körper sehr stark mit der Verdauung des Essens beschäftigt ist. Das wiederum zieht Kapazitäten ab, die Ihr Körper sonst dafür einsetzen würde, um Dinge zu reparieren. Und diese Funktion ist sehr wichtig. In unserem Körper entstehen beispielsweise jeden Tag Krebszellen und Zellen, die nicht vollständig in Ordnung sind, etwa, weil ein Kopierfehler in der DNA Kette passiert ist. Das ist soweit auch gar nicht so schlimm und wird üblicherweise von Ihrem Immunsystem in der Nacht aufgeräumt. Sie reinigen sich selbst, um am nächsten Tag wieder neu zu starten. Ist Ihr Körper nun aber mit dem Verdauen von Nahrung oder – genauso schwierig – mit den dauernden elektromagnetischen Wellen eines Handys beschäftigt, dann ist er sozusagen so beschäftigt, dass er sich nicht um das Aufräumen der defekten Zellen kümmern kann und das führt zwangsläufig zu gesundheitlichen Problemen.

  • Wie können positive Rituale für abends vor dem Schlafengehen aussehen?
  • Bereiten Sie sich einen Tee zu.
  • Oder lesen Sie ein Buch und wenn es nur einige Minuten sind.
  • Führen Sie ein positives Gespräch mit Ihrem Partner über diesen Tag.

Dadurch ist die letzte Information eine positive Information. Fernseher haben in einem Schlafzimmer ohnehin nichts verloren. Hier sollten Sie auf eine fast schon minimalistische Ausstattung achten, um möglichst wenig in dem so wichtigen Erholungsschlaf mit Ihrer Familie im Familienbett gestört zu werden.

  • Die natürlichen Materialien

Das Familienbett besteht aus Vollholz. Dadurch unterstützen Sie Ihr angenehmes Schlaferlebnis. Ein Familienbett ist also viel mehr als nur ein Bett, das Sie sich kaufen. Es ist eine Entscheidung für die Familie und dafür, mehr und intensivere Zeit mit Ihrer Familie zu erleben.

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